Trainerphilosophien
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Jeder Trainer soll sich erst einmal über seine eigenen Stärken und Schwächen im Klaren sein. Er soll in der Lage sein -und Willens- sein Wissen zu vermitteln. Auch ein Trainer kann lernen und seine Fähigkeiten zu verbessern.
Mannschaftsführung bedarf es sowohl während des Spiels, aber auch im Umfeld. Dafür soll der Trainer ein ruhiges, aber bestimmtes Auftreten haben. Sein Urteil muß immer objektiv sein. Dadurch erlangt er ansehen bei den Spielern und seine Anweisungen werden befolgt. Durch eine gute Führung wächst die Kammeradschaft unter den Spielern und zum Trainer.
Der Trainer sollte eine Übungsstunde immer gut vorbereiten.
Ist ein Training gut strukturiert und didaktisch aufgebaut, so kann der Spieler einen Sinn in seinen Bemühungen erkennen. Er wird feststellen, daß sich sein Können von Woche zu Woche verbessert. Auf jeden Fall macht aber ein solches Training Spaß.
Spiele werden nicht zufällig gewonnen.
Die Vorbereitung vor einem Spiel ist entscheidend. Es ist zwar wichtig den Gegner zu kennen, doch viel wichtiger ist es , das Leistungsvermögen der eigenen Mannschaft einschätzen zu können. Die Konzentration auf die eigenen Stärken und die Aufgaben eines jeden sind entscheident.
Spieler brauchen eine Rückmeldung vom Trainer, in Form von Zuspruch, aber auch als konstruktive Kritik. Ein häufiges (wohl überlegtes) feedback durch den Trainer verbessert die Selbsteinschätzung jedes Spielers und dessen Einschätzung der Mannschaft.
Der Trainer soll immer mit Begeisterung bei der Sache sein und immer eine positive Entwicklung der Mannschaft -auf allen Gebieten- verfolgen. Die Verbesserung einer Mannschaft muß ein Erfolgserlebnis für ihn, aber vor allem für die Mannschaft sein.
Der Trainer hat aber noch viel mehr Aufgaben. Er solle gemüht sein neue Spieler für den Sport zu gewinnen, er kann Einfluß auf den mannschaftlichen Zusammenhalt nehmen und das Team im Umgang mit Siegen (-und Niederlagen) schulen.
Gerade weil Rugby die einzige Mannschaftssportart für Tetraplegiker ist, darf der breitensportliche Aspekt nie vergessen werden.
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© September 97 DRS-Fachverband Rollstuhlrugby