FAHRTECHNIK
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Auch die Fahrtechniken hängen sehr von der jeweiligen Behinderung ab. Grundsätzlich gilt :
Je länger der Weg am Greifring desto effektiver ist der Schub. Wann immer es möglich ist, wird der Kontakt zum Greifring gehalten, um schnell reagieren zu können. Selbstverständlich kann und soll jegliche vorhandene Rumpfmuskulatur zur Optimierung des Anschubs eingesetzt werden.
0,5 UND 1,0 PUNKTE SPIELER
Am erfogreichsten wird dieser Spieler seinen Stuhl anschieben, indem er die Handballen auf den Greifring oder das Rad preßt und die Arme über eine Vorwärtsbewegung der Schultern nach vorne zieht. Dabei stehen die Ellbogen oft weit nach außen weg. So ist es am leichtesten den fehlenden oder schwachen Triceps zu kompensieren.
Stoppen werden diese Spieler indem sie die Handgelenke oder den ganzen Unterarm gegen den Greifring pressen. Hierfür empfiehlt es sich dringend die Haut durch Tape zu schützen.
Gedreht wird indem beide Handballen bei 12°°Uhr auf den Greifring gesetzt und gegengleich vor und zurückgezogen werden.
Zum Rückwärtsfahren gibt es zwei Möglichkeiten:
- Die Unterarme werden bei 10°°Uhr an den Greifring gedrückt und zurückgezogen
- Die Handflächen werden bei 1°°Uhr auf das Rad gelegt und durch eine Vorwärtsbewegung des Oberkörpers nach hinten gedrückt.
1,5 BIS 2,5 PUNKTE SPIELER
Auch diese Spieler werden primär den Handballen auf Greifring oder Rad setzen, doch kommt mehr und mehr die Stabilität des Handgelenks zum tragen. Aufgrund der intakten Tricepsfunktion bleibt der Arm nah am Rumpf.
Diese Spieler sollen in der Lage sein, den vollen Weg des Anschubs auszunutzen.
Zum Stoppen und Drehen nutzen diese Spieler zwar teilweise ihre Handgelenks- und Finger-funktionen, doch werden die meisten mit den Handgelenken oder Unterarmen bremsen.
3,0 UND 3,5 PUNKTE SPIELER
Diese Spieler sind oft in der Lage den Greifring zu fassen und eventuell den Anschub durch ihre Rumpffunktionen zu forcieren.
Jeder Spieler sollte immer wieder üben auf engstem Raum zu Drehen. Dabei wird bereits im Anrollen der Punkt der Drehung genau fixiert, während der Drehung der Oberkörper in Drehrichtung gelehnt und der Blick so früh wie möglich wieder auf das offene Feld gerichtet.
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